Der Journalisten-Report III

Politikjournalismus in Österreich

Der Journalisten-Report III

Der dritte Teil der Journalisten Reports beschäftigt sich mit dem Thema „Politikjournalismus". In dieser Studie wurden Ergebnisse, Überlegungen und Fragestellungen des „Journalisten Report I – Österreichs Medien und ihre Macher“ und „Journalisten-Report II – Österreichs Medienmacher und ihre Motive“ weiterentwickelt und vertieft.

Unter anderem wurden dafür hundert österreichische PolitikjournalistInnen zu ihrem Arbeitsalltag und ihrem beruflichen Selbstverständnis befragt.
  • Journalisten-Report III: Inhaltsverzeichnis

  • Themenbereiche der Befragung:
    - die Einschätzung des österreichischen Politikjournalismus durch die PolitikjournalistInnen (Bedeutung und aktuelle Entwicklungen)
    - der Arbeitsalltag von PolitikjournalistInnen
    - das Selbstverständnis von PolitikjournalistInnen
    - die Recherche.

    Die Recherchemethoden stellen einen Schwerpunkt der Studie dar: Welche Quellen (sowohl off- als auch online) stehen zur Verfügung und werden genutzt? Welche Bedeutung wird dem Internet und den Suchmaschinen beigemessen und dienen sie als neue Gatekeeper für die Nachrichtenauswahl politischer Informationen?

    Der Journalisten-Report III - Politikjournalismus in Österreich erscheint bei facultas.wuv (hrsg. von Andy Kaltenbrunner, Matthias Karmasin und Daniela Kraus), darin enthalten sind Beiträge von Emmerich Tálos, Wolfgang C. Müller, Marcelo Jenny, Nikolaus Eder, Josef Seethaler, Gabriele Melischek, Eva Weissenberger, Robert Wiesner und Herbert Lackner.

    Klappentext
    Mehr als 300 Politikjournalistinnen und -journalisten arbeiten in Österreichs Medien. Sie sind Chronisten politischer Nachrichten, Analytiker des Gesellschaftssytems, Kritiker der bestehenden Verhältnisse. Aber welchen Werten fühlen sie sich verpflichtet? Und unter welchen Rahmenbedingungen arbeiten sie?
    Auf der Basis von Befragungen und Inhaltsanalysen werden Rollenbilder, Leitmotive und Leitmedien österreichischer Politikjournalisten und ihre Einstellungen zur Europäischen Union beschrieben. Am Beispiel der journalistischen Recherche zeigen die Autoren den Einfluss von Digitalisierung, Internet und Social Media. Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich dem Agenda Setting bei Nationalratswahlkämpfen.
    Ergänzt werden die empirischen Befunde durch Kommentare von erfahrenen österreichischen Politikredakteuren und -redakteurinnen, die die Ergebnisse aus Praxisperspektive kommentieren.