Forschungsprojekt: Corona und die Medien

17.04.2020
Neue Daten zum Forschungsprojekt von Medienhaus Wien und Gallup-Institut zu Corona-Kommunikation in Österreich.
Gemeinsam mit den unabhängigen Markt- und MeinungsforscherInnen des Gallup-Instituts untersuchen wir derzeit detailreich, wie und wo sich die ÖsterreicherInnen über Corona informieren und wie sich die traditionellen Medienhäuser in dieser Ausnahmesituation neu formieren.
Ein zentraler Forschungsteil sind große repräsentative Befragungen (N=1.000) in mehreren Wellen. Wesentliche Ergebnisse der zweiten Befragungswelle wurden am 17.4. im Presseclub Concordia präsentiert. Zentrale Themen waren weitere Mediennutzung, Glaubwürdigkeit und Nützlichkeit der Titel, Einschätzung von Medienförderung durch die BürgerInnen. Ergebnisse der ersten Umfrage Mitte März, hatte sich auf Info-Reichweiten und Regierungskommunikation zu Beginn des "social distancing" konzentriert.
Für die Studie werden zudem laufend Unterlagen zur (Re-)Organisation von österreichischen Newsrooms unter den Krisenbedingungen gesammelt.
Authentische Forschungsdaten für eine Logitudinalstudie zur Krisenkommunikation sind ja nur parallel zu den Ereignissen selbst zu erlangen. Diese Ergebnisse werden außerdem mit Daten zur Einschätzung der Authentizität von Medienmarken, der Glaubwürdigkeit und Qualität des Journalismus generell geschnitten, die gemeinsam von Gallup und Medienhaus Wien 2019/20 erhoben wurden. In Zeiten nach Corona ermöglicht das vertiefende Analyse zur Positionierung von Medien und Medienpolitik.
Dieses Forschungsprojekt von Österreichischem Gallup Institut und Medienhaus Wien wird aus Eigenmitteln unabhängig finanziert.




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