Berliner Digital-Symposium: Branchen lernen voneinander

18. Jänner 2017
Was können Unis von digitalen Umbrüchen in Musik-, Medien- oder Logistiksektor lernen? Konferenz der FU Hagen mit Medienhaus Wien-Beteiligung.
Die Fern Universität Hagen, Deutschlands Hochschule mit den meisten Studierenden, lädt am 25. Januar zu einem Symposium in Berlin: Einen Tag lang werden aus Sicht verschiedener Branchen die weitreichenden Veränderungen durch Digitalisierung diskutiert.

Die Universitäten könnten und sollten dabei von Sektoren lernen, die früher von "digital disruption" erschüttert wurden, so das Konzept von FU-Rektorin Ada Pellert. Für den Medienbereich refereieren und diskutieren dabei Medienhaus Wien-Gesellschafter Andy Kaltenbrunner und Romanus Otte, Leiter des Axel Springer Global Networks. Die veritablen Verwerfungen im Musiksektor analysieren MP 3-Erfinder Karl Heinz Brandenburg (Fraunhofer Institut für Medientechnologie) und Carsten Winter (Hochschule für Musik und Theater in Hannover). Eine Keynote kommt von Felix Stalder von der Züricher Hochschule der Künste: Er hat 2016 in einem spannenden Buch unsere neue "Kultur der Digitalität" sehr grundsätzlich analysiert. Am Beispiel des Hamburger Hafens wird die weit reichende Veränderung von Logistik durch Digitalisierung diskutiert.


Das Symposium mit mehreren Dutzend TeilnehmerInnen aus Universitäten und Wissenschaftspolitik ist Auftakt einer Reihe der FU Hagen, die sich als Fernuniversität als ein logischer Netzwerkknoten und Motivator digitaler Strategien im Bildungsbereich positioniert. Medienhaus Wien hatte dabei die Gelegenheit, konzeptiv ab Start mit zu arbeiten.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Programm und zu den Vortragenden.




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