Buchpräsentation "Die neue Macht der Öffentlichkeit"

17. November 2015
Internet und Web 2.0 verändern auch den Prozess der öffentlichen Meinungsbildung. Medienhaus Wien liefert in einem Beitrag zum Buch Zahlen zum Engagement der ÖsterreicherInnen in Social Media.
Horst Pirker, Alexander Wrabetz, Armin Wolf, Wolfgang Rosam, Eva Weissenberger, Markus Breitenecker und noch einige mehr - insgesamt 40 Personen - lieferten Beiträge für das Buch "Die neue Macht der Öffentlichkeit. Der Kampf um die Meinungsmacht in Österreich", das am 17. November im Presseclub Concordia präsentiert wurde. Die Herausgeber Rudi Klausnitzer, Marcin Kotlowski und Markus Pöllhuber wollten ergründen, inwieweit Medien aktuell ihre Deutungshoheit abgeben müssen und welche Auswirkungen sich daraus für Politik, Medienunternehmen, Wirtschaft und ganz allgemein für die Gesellschaft ergeben.

Neben Artikeln, die sich auf Umfragen, Zahlenmaterial und deren Analyse stützen, enthält das Buch Beiträge, die auf persönlicher Meinung und Einschätzung führender österreichischer MedienmanagerInnen fußen. Auch das eine oder andere Interview, z.B. mit Nikolaus Fellner (oe24.at) oder Stefan Lassnig (Vorstand der Regionalmedien Austria), ist abgedruckt. Mehrwert liefern die erstmals publizierten Ergebnisse einer Online-Umfrage unter rund 1.000 österreichischen InternetnutzerInnen über deren Erwartungen an und Zufriedenheit mit den Informationen, die sie im Web über Parteien und Unternehmen finden.

Andy Kaltenbrunner und Sonja Luef von Medienhaus Wien beleuchten in ihrem Artikel "BürgerInnen auf vielen Kanälen. Wie Österreichs UserInnen digitale Revolution für ihre Anliegen und viel Interaktion nutzen", auf welchen Social Media-Plattformen sich die ÖsterreicherInnen tummeln und stellen dies den Nutzungszahlen "traditioneller" Medien gegenüber. Dank einer repräsentativen Online-Umfrage von Medienhaus Wien aus 2014 können die AutorInnen auch Auskunft darüber geben, welche Möglichkeiten zur Partizipation und zur Rückmeldung die UserInnen nutzen. So hat sich ein Drittel der LeserInnen von Nachrichten-Websites bereits mit Postings in den Foren selbst zu Wort gemeldet. Knapp die Hälfte der Facebook-UserInnen kommentiert regelmäßig FB-Postings.

Nähere Informationen zum Buch und eine Bestell-Möglichkeit finden Sie hier




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