Mag. Renée Lugschitz

... ist Journalistin, Historikerin und Projektmitarbeiterin bei Medienhaus Wien.

renee.lugschitz (at) oeaw.ac.at
Mag. Renée Lugschitz arbeitete ab 1989 als redaktionelle Mitarbeiterin im Kulturressort des Nachrichtenmagazins profil. Von 1991 bis 1995 studierte sie an der Universität Wien Geschichtswissenschaft, parallel dazu baute sie die Öffentlichkeitsarbeitsabteilung des gemeinnützigen Vereins „Jugendzentren der Stadt Wien“ auf.
Nach ihrem Studium war sie ab 1995 als Redakteurin bei profil und Chefin vom Dienst (profil extra) tätig, danach von 2000 bis 2002 als Leiterin der Rondo-Reiseredaktion bei Der Standard.

Seit 2003 ist sie als Autorin und Forscherin in Österreich, Spanien und Deutschland aktiv. Zahlreiche Reportagen von ihr erschienen u.a. in Der Standard, Die Presse, Süddeutsche Zeitung, P.M.-Magazin, ADAC Reisemagazin, Welt am Sonntag und spanischen Regionalzeitungen.
2012 erschien ihr Buch “Spanienkämpferinnen. Ausländische Frauen im Spanischen Bürgerkrieg 1936-1939” im Lit Verlag in Wien. Es wurde 2013 mit dem Bruno-Kreisky-Anerkennungspreis ausgezeichnet.

Für Medienhaus Wien ist sie in Forschung und Qualitätskontrolle tätig, u.a. als Schlussredakteurin für Journalisten-Report I-V und weitere Forschungsberichte, sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei internationalen Recherchen für Journalismus- und Konvergenzstudien. Seit mehr als einem Jahrzehnt unterstützt sie Aufbau und laufende Aktualisierung der Bildungs-Website Publizistik.net.

Aktuell arbeitet die Historikerin gemeinsam mit MHW-Gesellschafter Matthias Karmasin an Publikationen zu einem Forschungsprojekt über die ersten internationalen Kriegskorrespondentinnen.

Seit 2017 ist sie im Projekt "Journalism in Transition" am Institut für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften tätig, das auf die "Journalisten-Report"-Grundlagenstudien von Medienhaus Wien aufbaut.

Jüngste Publikationen:
M. Karmasin/D. Kraus/R. Lugschitz (2017). Die ersten Kriegsberichterstatterinnen. Die neue Rolle von Journalistinnen im Spanischen Bürgerkrieg und ihr Beitrag zur Veränderung eines Berufsstandes. In: Kirchhoff/Prandner/Renger/Götzenbrucker/Aichberger (Hrsg.). Was bleibt vom Wandel? Baden-Baden: Nomos.
R. Lugschitz (2016). Pressebüro und Zensur im Spanischen Bürger*innenkrieg: Reporterinnen zwischen Journalismus, Propaganda und Überwachung. Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 27:3, 160–171.